Ein Plädoyer fürs Zeichnen

Das Zeichensetzen und Zeichenerfinden beginnt, wenn der Mensch über das Lebensnotwendige hinausgeht. Der Urzeitmensch, der Naturmensch, das Kind – sie alle zeichnen.

Eine einfache Kreislinie mit ein paar Strichen ringsum – und die Sonne ist in unserem Besitz. Wir können über sie verfügen und so geht es mit allem, was in und um uns vorhanden ist.
Die ältesten Berichte von Vorgängen sind Bilder und dann erst kam die Schrift, nach der Bilderschrift. Der Mensch denkt, redet und träumt in Bildern.
Und weiterhin einige Vorzüge:

– Es wird von der „eigentümlich heilenden Wirkung“ dieser Beschäftigung gesprochen.
– Zeichnende schaffen etwas Neues – statt nur zu konsumieren.
– Das Gestalten nach der Natur erfordert ein genaues Hinschauen – nach dem Motto: Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. (P.Klee)

Und nicht zuletzt das Wichtigste: Zeichnen macht Freude!!

(nach Prof. G.Ulrich)